Antibiotika gegen Akne

Die Einnahme von Antibiotika gegen Akne sollte erst dann erfolgen, wenn durch konventionelle Behandlungsmethoden keine Besserung des Hautbildes erreicht wird. In Tablettenform oral eingenommenes Antibiotika wirkt üblicherweise stärker als ein Antibotika, welches in Form von Salben direkt auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen wird. Allerdings können bei der Einnahme von Antibiotika in Tablettenform eventuelle Nebenwirkungen auftreten. Auch die Wirkung der Antibabypille kann beeinträchtigt werden!

Die meisten Betroffenen von Akne berichten zudem, dass nach Absetzung des oral eingenommenen Antibiotikum die Akne nach gewisser Zeit wieder wie gewohnt auftrat.

Die Einnahme von Antibiotika bei einem heftigen, kurzzeitig auftretenden Akneschub kann durchaus zu einer rasch eintretenden Besserung führen und zudem helfen, etwaige Narbenbildung zu verhindern.

Bei der oralen Medikation über einen langen Zeitraum, besteht ein erhöhtes Risiko, an diversen Pilzinfektionen zu erkranken, und auch die Darmflora wird geschädigt. Zudem bilden mit der Zeit die Aknebakterien, und auch andere Bakterien im Körper, Resistenzen gegen das verwendete Antibiotikum aus. Es ist deshalb von einer dauerhaften oralen Einnahme von Antibiotika dringend abzuraten und kann infolgedessen nur als Überbrückungsmaßnahme angesehen werden!

Die Dauer der Einnahme von Antibiotika bestimmt immer der Arzt. Auf keinen Fall sollte das Antibiotikum selbständig und vorzeitig abgesetzt werden. Falls die Behandlung keine Besserung des Hautbildes ergibt, entscheidet wiederum der Arzt über die weiteren Behandlungsmethoden.

 

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